Angkor Wat – die Stadt der Tempel

Um 07:00 Uhr morgens wurden wir von unserem Fahrer „Mr. Bean“ (jeder Fahrer hat einen fiktiven Namen) mit seinem Tuk Tuk vom Hotel abgeholt. Als erstes machten wir bei dem Ticketbüro Halt, um uns Eintrittskarten zu besorgen. Die Tageskarte für das gesamte Gelände rund um die Tempelanlage Angkor Wat, kostete uns 37 Dollar = 34,50 € pro Person. Ein Foto wurde von uns gemacht, auf das Ticket gedruckt und schon waren wir zum Eintritt berechtigt. 
Der nächste Stopp war der größte und bekannteste Tempel „Angkor Wat“. Unser Fahrer ließ uns aussteigen und zeigte uns den Platz, an dem er auf uns warten würde. Wir machten uns auf den Weg Richtung Eingang und nach nicht einmal fünf Schritten wurden wir gefragt, ob wir Interesse an einer geführten Tour hätten. Da wir am Anfang unserer Reise in Chichen Itza (Mexiko) die geführte Tour wegließen und uns dadurch gefühlt einige Infos gefehlt haben, entschieden wir uns hier eine Tour zu buchen. Nach einer kurzen Preisverhandlung hatten wir uns auf 15 Dollar = 14,25 € für eine zweistündige Tour geeinigt. 
Es stellte sich heraus, dass der Mann auch gute Fotos machen konnte und somit hatten wir auch gleichzeitig unseren privaten Fotografen 😅. Wir spazierten durch die riesige Anlage und erhielten viele interessante Informationen. Die meisten Wände der Tempelanlage waren für die Zeit ihrer Entstehung sehr aufwendig graviert und sind größtenteils noch gut erhalten. Wir konnten sogar den höchsten der Türme erklimmen und die tolle Aussicht genießen. Nach zwei Stunden gingen wir zurück zu unserem Fahrer und fuhren mit dem Tuk Tuk über das Gelände. 
Unterwegs sahen wir am Straßenrand immer wieder Affen herumhüpfen und ab und zu blitzten zwischen den Bäumen kleine Tempel durch. Bei der nächsten größeren Anlage stiegen wir auf der Nordseite aus. Der Abholpunkt war auf der gegenüberliegenden Seite und somit mussten wir die Anlage durchqueren. Also begaben wir uns in die Gemäuer und erkundeten jede Ecke. Wir gingen durch einige dunkle und niedrige Gänge und versuchten den richtigen Weg Richtung Ausgang zu finden (das war gar nicht so einfach 😂). Nach 30 Minuten erreichten wir wieder unser Tuk Tuk und die Fahrt ging weiter. Auf dem Weg stoppten wir bei verschiedenen Anlagen, die wir besichtigen konnten.
Den letzten großen Tempel, den wir besuchten war der “Tomb Raider Tempel“, wie der Name schon sagt wurde hier der Film “Tomb Raider“ gedreht. Diese Anlage hat uns am meisten begeistert. Hier lässt man der Natur freien Lauf, denn die Bäume sind mit den Steinen teilweise verwachsen. Außerdem sind manche Teile bereits in sich zusammengefallen, welches einen mystischen Eindruck erweckte.
Auf dem großen Gelände fühlten wir uns wie in einem Labyrinth und haben uns sogar verlaufen – aber auf ein paar Schritte extra, kam es auch nicht mehr an 😅.
Da es mittlerweile schon 13 Uhr und sehr heiß war, besuchten wir nur noch einen weiteren Tempel und entschlossen uns danach zurück zum Hotel zu fahren. 

1 Kommentar

  1. Avatar von Pann Soriya Pann Soriya sagt:

    Sehr schön! Da war ich auch mal, vor 18 Jahren. Nach der Suche nach meinem leiblichen Papa. Die Ankor Tempeln sind unglaubliche Kunstwerke! Sehr beeindruckend! Wir haben auch einen Fotografen engagiert, der sich als guter Führer erwies. Kann ich jedem empfehlen, der sich nicht so auskennt.

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