Strände, Schnorcheln und Quallen – Tour C

Als Erste Tour entschieden wir uns für Tour C. Alle Teilnehmer wurden morgens in ihren Hotels abgeholt. Gemeinsam als Gruppe gingen wir zum Strand an dem die Touren starteten. Es war alles top organisiert und durchgetaktet. Zuerst musste jeder sein Impfzertifikat vorzeigen. Anschließend wurde wir in Gruppen je nach Tour eingeteilt, den Booten zugewiesen und jedes fuhr in eine andere Richtung los. So saßen wir also auf einem der Boote der Tour C und steuerten als erstes „Helicopter Island“ an. Die Insel trägt diesen Namen, weil ihre Kontur (mit ein bisschen Fantasie) einem Helikopter ähnelt. Manche sagen auch, sie würde wie eine Hühnerkeule aussehen 🍗😅. An dieser Insel fuhren wir nur vorbei und sind nicht ausgestiegen. Während wir zu den verschiedenen Spots gefahren wurden, begann die Crew bereits am Boot unser Mittagessen vorzubereiten und zu grillen. Den ersten Stopp machten wir an dem „Hidden Beach“. Diesen Strand erreicht man nur, wenn man an den aus dem Wasser ragenden Felsen vorbeischwimmt – woher auch der Name „versteckter Strand“ kommt. Also wurde das Boot an einem Felsen festgebunden und alle mussten ins Wasser springen. Nach einer kurzen, aber durch die Strömung ganz schön anstrengenden Schwimmeinheit, kamen wir in der Bucht an. Sie bestand aus einem kleinen Strand mit dahinter angrenzendem Dschungel und nach oben ragenden Felswänden. Nach 20 Minuten Aufenthalt schwammen wir zurück zum Boot und fuhren weiter. 
Der nächste Halt war in einer weiteren schönen kleinen Bucht und war unsere Location für das Mittagessen. Es gab Fisch, Fleisch und sogar Krabben. Als Beilage natürlich Reis und als Nachtisch Obst. Es war alles wunderschön angerichtet und schmeckte sagenhaft.
Nach dem Essen fuhren wir zum „Secret Beach“, dies ist eine Bucht welche nur durch ein Loch im Felsen zugänglich ist. Durch die Wellen, welche an der Felswand zerschellten, war von diesem Loch immer wieder nur sehr wenig oder gar nichts zu sehen. Da man durch das Loch tauchen musste war ich (Conny) zu ängstlich und hatte die Befürchtung Panik zu bekommen. Daher beobachtete ich alles aus der Ferne und blieb am Boot. Krissi und Christoph sprangen ins Wasser und checkten ersteinmal die Lage. Kaum waren sie im Wasser schrieen alle am Boot „Achtung Qualle!“, sie konnten aber im Wasser keine sehen. Ich sah von oben eine rosa Qualle mit großem Schirm und kurzen Tentakeln im Wasser treiben. Die Jungs schwammen also Richtung Loch um schnell von der Qualle weg zu kommen. Durch die Taucherbrille sahen sie, dass das Loch nach unten hin breiter wurde und somit kein Problem war hindurch zu tauchen. Außerdem kamen die Tourguides zu Hilfe, denn der beim Eingang drücke dir den Kopf nach unten (also vom Felsen weg) und der zweite auf der anderen Seite zog dich zu ihm und nach oben. Auf der anderen Seite war ein kleiner Strand der wiederum von steilen Felswänden und Bäumen umringt war. In den Bäumen konnten die Jungs kleine Äffchen entdecken, die hin und her sprangen. Der Rückweg war für sie gar kein Problem mehr und nach ca. 20 Minuten waren wieder alle zurück am Boot. Der letzte Stopp war zum Schnorcheln geplant. Jedes Mal bevor wir ins Wasser gingen, fragten wir die Tourguides ob es hier Quallen gibt. Als Antwort kam meistens „kann sein aber keine giftigen“. Wir schnorchelten herum und konnten ein echt tolles und buntes Riff sehen. Leider waren hier wirklich Quallen, welche allerdings klein und fast durchsichtig waren. Somit waren sie schwer zu sehen, jedoch spürten wir ständig ein stechen auf unserer Haut. Daher schwammen wir relativ schnell wieder zurück zum Boot, da wir ein wenig skeptisch und panisch waren ob diese Quallen nicht vielleicht giftig sind. Die Guides gaben uns Essig für die brennenden Stellen, denn so werden Quallenstiche behandelt. Man soll auf keinen Fall Wasser auf die Wunden geben, denn das würde das Gift verstärken. In unserem Fall waren sie Gott sei Dank nicht giftig sondern einfach nur unangenehm und der Essig hat gut geholfen. Als alle wieder auf dem Boot waren fuhren wir zurück nach El Nido. 

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