Ein Shuttle brachte uns in den Norden der Insel – nach „El Nido“. Hier war etwas mehr los und auch Touristen waren zu sehen. Es gab viele Restaurants, Bars und Shops. Die ersten Tage erkundeten wir die kleine Fischer- und Hafenstadt. Wir bummelten durch die verschiedenen Shops und waren sehr oft am Strand. In der Stadt suchten wir außerdem einen Friseur, denn der letzte Friseurbesuch von Krissi war schon wieder zwei Monate her. Wir wurden schnell fündig und das Vorhaben war schnell erledigt.
In unserer Zeit hier genossen wir es, verschiedene Restaurants besuchen zu können. Dadurch war die Auswahl groß und auch abwechslungsreich. Es gab u.a. Pizza, Burger, Fisch, gebratenen Reis, Pita Brot mit Fleisch gefüllt (ähnlich wie Kebap) und vieles mehr. Als Nachtisch oder Snack zwischendurch, holten wir uns fast immer einen Crêpe mit Nutella. Nicht weit von dem Strand, vor unserem Hotel, war ein kleiner Grillstand an dem es täglich kleine gegrillte Schweinespieße und gegrillten Hühnerdarm gab. Unsere Wahl fiel natürlich immer auf die Schweinespieße.
Eines Nachmittags bemerkten wir beim Schlendern durch die Straßen ein Schild mit der Aufschrift „Halo-Halo“. Im Internet erfuhren wir, dass dies ein typisch philippinisches Dessert ist und dies wollten wir uns nicht entgehen lassen. Gut, dass die Jungs nicht so genau wussten was sie zu erwarten hatten, denn sonst hätten wir es vielleicht nicht bestellt. Halo-Halo ist eine Mischung aus verschiedenen Bohnensorten, Kichererbsen, Gelatinewürfel, Kokosmilch und Zucker und je nach Region verschiedener anderer Zutaten, die in einem Glas übereinander geschichtet werden. Naja, ein Highlight war es für uns nicht 😅. Es war interessant es probiert zu haben, aber ein zweites Mal würden wir es uns nicht bestellen.
Neben den Touren (dazu kommen extra Beiträge) und dem Entspannen am nahe gelegenen Strand, machten wir an einem Tag einen Ausflug zum „Nacpan Beach“. Dafür holte uns ein Tuk-Tuk ab und wir fuhren über die holprigen Straßen zum Strand. Da die meisten Tuk-Tuks hier nur für zwei Mitfahrer ausgelegt sind, nahm Conny hinter dem Fahrer auf dem Moped Platz. Bequem war es zwar nicht, aber eine lustige Fahrt. Dieser Strand war ein traumhafter, ewig langer Sandstrand mit ein paar kleinen Bars und Restaurants. Da es hier keinen natürlichen Schatten gab, mieteten wir uns Liegen mit Sonnenschirmen und genossen den Tag mit kühlen Cocktails im Schatten. Eine Besonderheit am Strand waren die Kühe, die gegen Abend erschienen, was für uns eine neue Erfahrung war. Sie spazierten gemütlich über den Sand und kühlten ihre Hufe im Meer 😅. Zum Bestaunen eines Sonnenuntergangs wurde uns von unserem Tuk-Tuk Fahrer der „Lio Beach“ empfohlen, da dort der Sonnenuntergang außergewönlich schön sein soll. Trotzdem wir schon viele wunderbare Sonnenuntergänge gesehen hatten, wollten wir uns diesen natürlich nicht entgehen lassen. Er bot uns an auf uns zu warten um uns kurz vor Sonnenuntergang dort hin bringen zu können. Uns wurde nicht zu viel versprochen, denn der Sonnenuntergang war echt sehenswert.
An den Tagen in El Nido mussten wir uns auch darum kümmern, wie wir weiter auf die Insel „Coron“ kommen. Wir klapperten mehrere Fähranbieter ab, um das billigste Ticket zu ergattern. Für den Kauf brauchten wir unser Impfzertifikat, ein dort vor Ort gebuchtes Hotel und eine gebuchte Tour auf Coron.
Im wesentlichen ist El Nido für seine Inselhopping Bootstouren bekannt. Die vier Haupttouren werden mit A, B, C und D bezeichnet. Wir informierten uns über die Einzelheiten jeder Tour und entschieden uns für Tour A und Tour C.
El Nido – ein kleiner Ort der es in sich hat


























