Philippinen – unsere ersten Tage auf einer der 1000 Inseln

Wie schon im letzten Beitrag angekündigt, ging es für uns am 26. April morgens zum Flughafen in Kuala Lumpur. Unser nächstes Ziel war Manila – die Hauptstadt der Philippinen. Da wir von Manila nichts Gutes gehört hatten, machten wir nur einen Zwischenstopp und flogen nach drei Stunden direkt weiter nach „Puerto Princesa“ auf der Insel „Palawan“. Die drei Tage dort, waren leider sehr verregnet und so nutzten wir die Zeit zum Wäsche waschen und zur Planung unserer verbleibenden Zeit auf den Philippinen.
Am 29. April ging es für uns per Shuttle weiter nördlich nach „Port Barton“. Auf dem Weg dorthin, fielen uns immer öfter kaputte Wälder und Palmen auf. Hier musste ein starker Sturm gewütet haben. Dort angekommen, wurde unsere Vermutung bestätigt. Im Dezember 2021 hat ein starker Taifun die Küste, viele Häuser, Wälder, Palmen und Boote zerstört.
Für uns war diese Vorstellung schrecklich, da die Bewohner nicht viel besitzen und das Wenige wird dann auch noch zerstört. Zusätzlich hat die Corona-Pandemie den Ort auch noch zur Geisterstadt gemacht. Es waren so gut wie keine Touristen vor Ort und viele Restaurants mussten schließen. Es gibt auch nicht viele Supermärkte. Einer dieser „Supermärkte“ besteht aus einem kleinen Fenster in einem Haus , an dem man alles bekommt. Brötchen, Getränke, Süßigkeiten, Geld gewechselt und wahrscheinlich auch vieles mehr 😅.
Wir unterstützten einen Einheimischen und buchten bei ihm eine Schnorchel Tour. Sein Boot ist Gott sei Dank von dem Taifun verschont geblieben. Somit konnten wir mit einem typischen philippinischen Boot fahren. An mehreren Spots waren Halte zum Schnorcheln eingeplant und wir bekamen ein hervorragendes Mittagessen. Es gab frisch gegrillten Fisch, Hühnchen und jede Menge Obst.
Der letzte Stopp war der „Strand der Seesterne“. Zum ersten Mal konnten wir Seesterne im Meer bewundern. Allerdings sahen sie für uns so aus, als wären sie aus Ton gefertigt und ins Wasser gelegt worden 😅 (aber natürlich waren sie echt).
Am nächsten Tag brachte uns „unser Bootsmann“ zu dem nahe gelegenen „White Beach“, welchen man nur mit einem Boot erreichen kann. Der Weg an Land wäre eine sehr anstrengende und gefährliche Wanderung durch den Dschungel. Auch an diesem Strand war keine Menschenseele und wir konnten ihn den ganzen Nachmittag genießen. Neben Karten spielen, Schwimmen und Sonnen öffneten wir auch ein paar Kokosnüsse. Diese kamen einem streunenden Hund zu Gute, denn dieser hat sie genüsslich gefressen 😅. Am Abend spazierten wir noch ein wenig durch den kleinen Ort. Es war für uns schön zu sehen, dass die Menschen hier trotz allem glücklich erschienen. Kinder spielten auf der Straße Basketball, am Sonntag konnten wir sehen, wie viele Menschen in ihrer schöneren Bekleidung in die Kirche gingen, um fröhlich miteinander zu singen und zu tanzen. Jeder hier war sehr nett und freundlich zu uns, selbst wenn wir am Anfang ein wenig schockiert waren von diesem Ort.

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