Langkawi – viel Natur und Strand

Ein kleines Propellerflugzeug brachte uns von Kuala Lumpur Richtung Norden auf die Insel Langkawi. Mit einem Taxi ließen wir uns in unsere Wohnung bringen und gingen dort in der Nähe in einen kleinen Supermarkt, um die wichtigsten Dinge fürs Frühstück zu kaufen. Anschließend machten wir noch einen kleinen Abstecher zum Strand – unser Freund Christoph hatte schon längere Zeit weder Meer oder Strand gesehen. Wir blieben eine Weile, genossen den Sonnenuntergang und stießen mit einem Bier auf die kommenden Wochen an. 
Am nächsten Morgen packten wir unsere Schwimmsachen gingen zu einem kleinen Strand, unweit von unserem Haus. Da es hier keine gute Möglichkeit gab sich hinzulegen, da das Wasser immer weiter bis zu den Felsen kam, wechselten wir wieder zu dem Strand vom Vorabend. Wir verbrachten den Tag in und am Wasser und genossen die Sonne. 
Den nächsten Tag starteten wir mit der Suche nach einem Motorroller. Direkt neben unserem Haus wurden wir fündig und konnten zwei Roller mieten. Da Christoph noch nie einen gefahren ist, konnte ich (Conny) mich am ersten Tag auch mal wieder am Lenker vergnügen. Unsere Fahrt führte uns zu einem „Legenden Park“. Hier fanden wir verschiedene Skulpturen, die Fabelwesen, bunte Gebäude und andere Dinge darstellten. Anschließend ging es zu einer großen Adlerstatue welche das Wahrzeichen von Langkawi bildetete. 
Mittlerweile hatten wir schon den 21. April und wir fuhren in den Norden der Insel. Diesmal versuchte sich Christoph selbst am Lenker (es war seine erste Fahrt) und man konnte ihm seine Unsicherheit ansehen. Er meisterte jedoch die Herausforderung. 
Am Strand „Tanjung Rhu“ machten wir es uns unter den Bäumen bequem. Wir hatten unsere Drohne dabei und Krissi erkundete damit die Gegend. Da im Wasser eine ziemlich starke Strömung war blieben wir nicht lange hier. Unsere Fahrt führte uns weiter zum „Durian Perangin Wasserfall“. Auf dem Weg dorthin machten wir Halt bei einem kleinen Restaurant und aßen Fish and Chips. Beim Wasserfall ging es über eine Steintreppe hoch ins „Paradies“. Wir waren mitten im Dschungel und ganz alleine vor Ort. 
Das Wasser plätscherte zwischen den Bäumen von einem Felsen herab und man konnte einfach der Natur lauschen – es war richtig magisch. Im Wasser nahmen wir eine Abkühlung bevor es wieder nach Hause ging. Am Rückweg machten wir noch Halt bei einem kleinen Foodmarket.
Am nächsten Tag wollten wir zu der für Langkawi bekannten Skybridge fahren, leider hat es auf dem Weg dorthin stark zu regnen begonnen. Wir konnten eine kleine Hütte als Unterstand finden und beobachteten für ca. 30 Minuten den Regen. Da die Wolken tief in den Bergen hingen und es nicht besser wurde, beschlossen wir umzudrehen und den Ausflug auf den nächsten Tag zu verschieben. Der Nachmittag war schöner und so fuhren wir an den Strand „Cenang“. Der Weg dorthin führte uns an zahlreichen Duty Free Shops vorbei und so erfuhren wir, dass Langkawi eine steuerfreie Zone ist. Am Strand fanden wir ein schattiges Plätzchen und konnten einen traumhaften Sonnenuntergang beobachten. 
Am Tag darauf, war das Wetter wieder super und wir konnten endlich den Ausflug zur Skybridge machen. Das Ticket für die Seilbahn kostete uns pro Person 85 Ringit = 19,10 €. Wir stellten uns in die Warteschlange und waren ein wenig nervös. Vor uns lag eine Fahrt mit der steilsten und längsten freihängenden, einseiligen Seilbahn der Welt. Sie erstreckt sich über eine Distanz von ca. 950 Metern und der steilste Teil hat eine Steigung von über 42 Grad. Zum Glück wurde sie von der österreichischen Firma „Doppelmayr“ gebaut. Die Fahrt hinauf war ganz gut auszuhalten und man hatte einen tollen Ausblick. An der Mittelstation gibt es eine Aussichtsplattform auf der wir ein paar Bilder machten, bevor es weiter nach oben ging. Um das letzte Stück bis zur Brücke zu kommen, kann man entweder einen kurzen Weg durch den Wald gehen oder mit einer kleinen Bahn fahren. Wir haben uns für den kostenlosen Weg entschieden und marschierten durch die Pflanzenwelt. Dort angekommen, hatte ich (Conny) schon ein mulmiges Gefühl im Bauch. Jeder Schritt auf der Brücke fühlte sich für mich komisch an, nach unten schauen ging gar nicht und das Schwingen durch den Wind machte es noch schlimmer 😅. Anscheinend war nur ich ein Angsthase in unserer Gruppe, denn die anderen beiden hatten Spaß 🙈. Auf der anderen Seite der Brücke machten wir kurz Pause bevor es wieder zurück ging. 
Die Seilbahn brachte uns wieder hinunter. Diese Fahrt war deutlich schlimmer. Man hatte das Gefühl, man fährt ins Nichts und das Gefälle war deutlich zu spüren. 
Unten gingen wir noch in das 3D Museum, welches im Ticketpreis enthalten war. 
Nach einer kleinen Stärkung fuhren wir zu dem nahe gelegenen „Temurun Wasserfall“, den wir schon vorher von der Seilbahn aus sehen konnten. Das Wasser kam aus dem Wald und floß hier in kleine Becken bevor es an der Felskante verschwand. Erneut waren wir die einzigen vor Ort und nahmen ein Bad in den verschiedenen Becken. Anschließend schauten wir uns den Wasserfall noch von unten an. 
Den Rest des Tages fuhren wir noch ein wenig auf der Insel herum und beendeten die Tour an einem kleinen Strand. Der nächste Tag war schon unser letzter Tag auf Langkawi und den verbrachten wir erneut am Strand nahe unserer Unterkunft. Christoph machte eine Jetski Tour und wir konnten wieder einen traumhaften Sonnenuntergang sehen. 
Am nächsten Morgen flogen wir zurück nach Kuala Lumpur. Hier verbrachten wir den Tag in einem Einkaufszentrum (mit Wlan und klimatisiert), um die letzten organisatorischen Dinge für unsere Weiterreise zu erledigen. Spätabends kehrten wir in unsere Wohnung und gingen sofort schlafen, da wir am nächsten Morgen ganz früh zum Flughafen mussten.

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