Willkommen in Kuala Lumpur – Malaysia

Mit unserem negativen Testergebnis begaben wir uns zum Flughafen von Phnom Penh. Um 13:40 Uhr waren wir „ready for take off“ und es ging zu unserem nächsten Ziel Kuala Lumpur (Malaysia). Am dortigen Flughafen machten wir uns auf die Suche nach Terminal 1, denn da wartete unser Freund Christoph auf uns, welcher dorthin gekommen war, um uns für die nächsten vier Wochen zu begleiteten.
Die Vorfreude auf das Wiedersehen war groß, denn es war schön wieder einmal ein bekanntes Gesicht zu sehen. Mit einem Taxi fuhren wir zusammen in unsere Unterkunft. In unserem Zimmer waren wir sprachlos über unseren tollen Ausblick auf die Stadt. Den Abend verbrachten wir im Apartment – erstens hatten wir uns viel zu erzählen und zweitens hatte Christoph ja eine lange Anreise hinter sich.
Am ersten Tag in Kuala Lumpur erkundeten wir das Stadtzentrum. Zuerst ging es in den „KLCC Park“ wo wir einen perfekten Blick auf die Petronas Towers hatten. Nach einer kleinen Stärkung in einem Einkaufszentrum schlenderten wir durch die Straßen in Richtung der „Pintasan Saloma“ Brücke. Die Brücke beeindruckte uns sehr mit ihrem modernen Design. Im Hintergrund sah man einen kleinen Friedhof.
Da am Nachmittag dunkle Wolken aufzogen fuhren wir zurück in unsere Wohnung. Der nächste Tag war leider komplett verregnet daher blieben wir im Zimmer. Lediglich am Abend besuchten wir unseren Rooftop-Pool. Gott sei Dank war das Wetter besser und wir konnten die Aussicht auf die Skyline der Stadt vom halbwegs warmen Pool aus genießen.
Den nächsten Vormittag verbrachten wir am „Chow Kit Market“. Hier konnten wir Christoph mal einen typisch asiatischen Markt zeigen. Es gab wie üblich Fisch, Fleisch und Gemüse in den verschiedensten Variationen und die Gerüche waren erneut widerwärtig. Wir kauften uns verschiedene Früchte und machten uns am Weg zurück nach Hause. Am Nachmittag beobachteten wir ein Gewitter, welches uns die Sicht aus unseren Fenstern nahm.
Am Abend war das Wetter wieder besser und wir fuhren erneut in den KLCC Park um uns eine Wassershow anzusehen. Die Show war musikalisch untermalt und man sah ein wunderschönes Farbenspiel – das war unsere beste Wassershow die wir bis dahin gesehen hatten. Anschließend besuchten wir die „Helipad Bar“. Das ist eine Bar auf einem ehemaligen Helikopterlandeplatz auf einem Hochhaus. Das besondere an dieser Bar ist, dass es am Rand nur ein Seil als Begrenzung gibt. Von hier hatten wir einen beeindruckenden Blick auf die beleuchteten Petronas Towers und die Stadt.
Mittlerweile war es Sonntag, der 17.04. und auch schon unser letzter Tag in Kuala Lumpur. Den nutzten wir, um einen Ausflug zu den „Batu Caves“ zu machen. Die Batu Caves sind eine Tempelanlage, in der sich manche Tempel in einer Höhle befinden. Gleich bei der Ankunft waren wir von einer großen goldenen Statue und den bunten Treppenstufen hinauf zu der Höhle beeindruckt. Wir machten uns als Erstes gleich auf den Weg dorthin. Im Inneren war es sehr feucht und wir konnten einer kleinen Gebetszeremonie beiwohnen.
Die Höhle war an der hintersten Stelle nach oben hin offen und mit Blättern zugewachsen. Dies ließ alles sehr mystisch wirken. Am Weg nach unten wurden die Treppenstufen von Affen belagert welche munter auf und ab hüpften. Somit gingen wir schnellen Schrittes die Stufen hinab und hofften, nicht auf die Tiere zu treffen. Unten spazierten wir noch durch die restlichen Tempel und im Vergleich zu Thailand war hier alles sehr bunt bemalt. Es ist ein Hindu Tempel, bei dem auch der Elefant eine große Rolle spielt. Immer wieder konnten wir ihn an Säulen und auf Bildern finden. In einem anderen Tempel bekamen wir von einem Sadhu (hinduistischer Mönch) einen rot-weißen Punkt auf die Stirn gemalt. Leider haben wir die Bedeutung dafür nicht herausfinden können. Nachdem wir alles gesehen hatten fuhren wir zurück in die Stadt nach China Town. Hier schlenderten wir ein bisschen durch die Reihen der Marktstände und gingen anschließend noch zu dem Central Market. Dies war ebenfalls ein Markt mit diversen Waren wie Handwerks Arbeiten, Kleidung, Essen und Trinken. So endete unsere Zeit in Kuala Lumpur, denn am nächsten Morgen flogen wir weiter. 

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