Nach ein paar Tagen in der Stadt Siem Reap ging es am 03. April auf die Insel Koh Rong. Um von der Stadt zum Hafen zu gelangen, haben wir uns für einen Nachtbus mit Stockbetten entschieden. Auf den Bildern sahen die Betten sehr bequem aus und wir stellten uns die 12-stündige Fahrt super entspannt vor.
Tja, leider war es nicht so – als wir in den Bus stiegen mussten wir feststellen, dass wir uns eine Schlafkoje teilen müssen. Die Koje war ca. 1,90 Meter lang und 90 cm breit. Da wir beide groß sind wussten wir nicht wohin mit unseren Beinen und unsere Rucksäcke mussten wir auch noch zwischen uns unterbringen. Während der Fahrt wurde es auch immer kälter und wir nutzten alle Dinge die wir dabei hatten um uns warm zu halten.
Gott sei Dank hatten wir viele Filme heruntergeladen, denn viel Schlaf haben wir in dieser Nacht nicht gefunden.
Um ca. 07:00 Uhr morgens kamen wir am Hafen in Sihanoukville an. Hier mussten wir zwei Stunden auf die Fähre nach „Koh Rong“ warten. Um 09:00 Uhr brachte uns dann endlich ein vollgestopftes Boot auf die Insel. Nach einer insgesamt ca. zwölfstündigen Reise, gönnten wir uns erstmal eine Pizza im erstbesten Restaurant das wir fanden, bevor es weiter ins Hotel ging. Satt und mit vollem Bauch stiegen wir auf die Mopeds, mit denen uns zwei Hotelmitarbeiter abholten. Die Fahrt führte über holpriges Gelände und nicht wie erwartet über befestigte Straßen. Mit der großen Tasche am Rücken war es eine ziemliche Herausforderung nicht herunter zu fallen 😅.
In unserem Resort Namens „Probe“ waren wir die einzigen Gäste 🙈 – wir fühlten uns daher wie VIP’s, erhielten aber leider keine „Specials“ 😅.
Auf der Insel haben wir einfach nur die Seele baumeln lassen. Wir verbrachten die Tage am Strand , gingen einmal in eine kleine Bar und waren viel im Zimmer, da uns am Strand die Sandfliegen zum Verzweifeln brachten.
An unserem letzten Abend im Probe Resort feierte ein Mitarbeiter seinen Geburtstag und wir wurden auf die Party eingeladen 😅. Für uns war es sehr amüsant das Geschehen zu beobachten. Die Männer waren alle auf der Tanzfläche während die Frauen einfach dasaßen und sich unterhielten – dieses Bild war für uns neu, da es bei uns normalerweise andersherum ist. Nach einer Weile sprangen die Frauen plötzlich auf und es bestäubten sich alle gegenseitig mit Babypuder 🙈. Den Sinn dahinter haben wir bis heute nicht verstanden. Wir denken, dass es Glück bringen soll.
Am 07.04. wechselten wir in ein anderes Resort auf der Insel, da mein (Connys) Geburtstag bevorstand und wir uns ein „teureres“ Hotel gönnen wollten. Hier hatten wir einen Pool am Strand, wir waren näher am „Zentrum“ und es waren auch noch andere Gäste vor Ort 😅.
Unser Tagesablauf hier war ähnlich wie im Resort davor, nur dass wir auch den Pool nutzten und mit einem Stand Up Paddle Board im Meer ein paar Runden drehen konnten.
Zu unserer Freude haben wir auch ein österreichisches Pärchen kennengelernt, mit denen wir nette Stunden verbracht hatten. An meinem Geburtstag (09.04.) überraschte mich Krissi mit einem unbeschreiblichen Abendessen am Strand bei Sonnenuntergang – es war echt toll 😍. Am nächsten Tag nahmen wir die Fähre zurück nach Sihanoukville und von dort fuhren wir mit einem Shuttle wieder nach Phnom Penh.
Obwohl uns Phnom Penh beim ersten Mal nicht gefallen hat, mussten wir drei weitere Tage dort verbringen. Da wir am 13.04. weiter nach Malaysia wollten und einen PCR Test für die Einreise brauchten. Somit recherchierten wir nach einer Teststelle und konnten zum Glück auch rasch eine finden. Die Tage in Phnom Penh spazierten wir über einen kleinen Markt, waren viel im Zimmer und informierten uns über Malaysia.
Koh Rong – zwischen Traumstränden und Sandfliegen



























