Am dritten Tag in Bangkok besuchten wir in das Einkaufszentrum „Terminal 21“. Dies ist ein großes Shoppingcenter in dem jedes Stockwerk einem Land oder einer Stadt zugeordnet ist. Wir spazierten also durch London wo wir einen typischen roten Doppeldeckerbus sahen, anschließend kamen noch Japan, Rom und Paris. Sogar die Golden Gate Bridge in San Francisco konnte man bestauen 😁.
Nach dem Einkaufszentrum folgte der „Chatuchak-Wochenendmarkt“. Es ist der weltweit größte Wochenendmarkt mit mehr als 15.000 Ständen. Hier kann man wirklich alles kaufen. Von Kleidung über Lebensmittel, bis hin zu Möbeln und sogar Tiere.
Abends ging es noch zum „Jodd Fairs Market“. Dies ist ein neu gebauter und sehr moderner Essensmarkt. Hier probierten wir uns durch ein paar Essensstände und danach kehrten wir ins Hotel zurück.
Den nächsten Tag verbrachten wir im Zug (dazu folgt ein eigener Beitrag).
An unserem vorletzten Tag in der Millionenstadt, kümmerten wir uns wieder um organisatorische Dinge für die Weiterreise. Abends gönnten wir uns bei einem äußerst leckeren Italiener ein sehr gutes Essen. Von dort fuhren wir mit dem Lift in den 68. Stock. Die Aussicht dort oben war sensationell. Es gab keinen Smog, was uns somit freie Sicht auf die vielen beleuchteten Wolkenkratzer rundherum bescherte. Nach einem guten Essen, einem Cocktail und vielen Eindrücken gingen wir schlafen.
Für den letzten Tag in Bangkok hatten wir eine Tour zum „Maeklong Railway Market und Saduak Floating Market“ geplant. Dazu brachte uns ein Van zuerst raus aus der Stadt zu dem ca. 70km entferten Markt. Auf der Fahrt erfuhren wir diverse Fakten über Thailand und seine Hauptstadt.
Auf dem Railway Markt spaziert man auf und über Gleise. Neben frischem Obst und Gemüse gibt es sowohl frischen lebendigen Fisch sowie Rind- und Schweinefleisch.
Um Punkt 11 Uhr ertönte eine Durchsage und ein Mann mit Trillerpfeiffe verwies die Leute von den Gleisen. Alle Standbesitzer packten ihre Sachen zusammen und klappten ihren Sonnenschutz beiseite. Innerhalb weniger Minuten waren die Gleise für den durchfahrenden Zug frei. In der Ferne konnten wir auch schon das Pfeiffsignal des Zuges hören und kurz darauf sah man ihn um die Kurve kommen. Mit Schrittgeschwindigkeit rollte er ganz knapp an uns vorbei – jetzt hieß es Achtung auf Arme und Beine. Kaum war der Zug komplett durchgefahren, wurden alle Stände wieder aufgebaut und der Sonnenschutz wieder ausgeklappt, so als wäre nichts gewesen 😀. Das passiert öfter am Tag während des Marktbetriebes. Dieser außergewöhnliche Markt ist dadurch entstanden, weil die Gleise auf jenem Gebiet gebaut wurden auf dem es schon seit ca. 100 Jahren einen Markt gab. Man musste sich somit miteinander arragieren, da die Händler zuerst da waren.
Mittlerweile ist es zu einer Touristenattraktion geworden – dennoch wird es aber auch von vielen Einheimischen besucht. Nach dem Spektakel brachte uns der Minivan weiter zum Floating Market.
Ein kleines Boot fuhr uns durch einige schmale Kanäle, wo thailändische Waren angeboten werden. Leider machten sich hier die fehlenden Touristen deutlich bemerkbar. Auf dem Wasser waren nur ein paar wenige Boote unterwegs und die meisten Shops in den Kanälen waren geschlossen. Ein Boot kam zu uns gefahren und wollte Bier verkaufen, ein weiteres Mangos. Ein paar Passagiere aus unserem Boot, kauften Souvenirs und nach ca. einer halben Stunde war die Tour am Saduak Floating Market beendet. In einem kleinen Lokal gab es noch eine Kleinigkeit zu Essen und anschließend begaben wir uns wieder zurück nach Bangkok.
Unsere Tage in Bangkok – Teil 2




























