Und so flogen wir von Krabi im Süden, in den Norden Thailands – nach Chiang Mai. Hier begrüßte uns erst einmal ein tropischer Regenguss. Da es bereits 22 Uhr war, suchten wir uns umgehend ein Taxi und ließen uns ins Hotel fahren.
Chiang Mai ist hauptsächlich für seine vielen Tampelanlagen bekannt.
So erkundeten auch wir am ersten Tag eine von den rund 300 Anlagen. Erst dort bemerkten wir, wie unerträglich heiß es in der Sonne war. Also retteten wir uns von einem Schattenplatz zum nächsten durch die Tempelanlage. Nach ca. zwei Stunden beendeten wir die Tour und gingen in ein klimatisiertes Restaurant um etwas zu essen und uns ein wenig abzukühlen. Abends war es gottlob ein wenig angenehmer und wir besuchten einen „Nachtmarkt“, eine weitere Attraktion, die typisch für Chiang Mai ist. Dieser Markt war sehr beeindruckend. Obwohl wir auf unserer Reise schon viele Märkte gesehen haben, war dieser für uns der schönste. Es gab eine große Vielfalt an Produkten, welche von Kleidung, über Schmuck bis hin zu Handwerksarbeit reichte. Natürlich wurden auch verschiedenste Speisen angeboten. Hier sahen wir zum ersten Mal einen Stand mit frittierten Heuschrecken und Käfern – wir blieben jedoch bei unseren gebratenen Nudeln 🙈.
Zur Planung unserer weiteren Reiseziele, blieben wir den Tag darauf im Hotel. Zwischendurch suchten wir die Abkühlung im Hotelpool. Am Abend besuchten wir einen weiteren Nachtmarkt. Hier probierten wir ein für uns neues Gericht Namens „Fried Dumplings“. Dies waren mit Fleisch und Gemüse gefüllte Teigtaschen, die in heißem Öl angebraten werden. Geschmacklich erinnerten sie uns ein wenig an Sauerkraut 😅. Als Nachspeise aßen wir noch frisches Kokosnusseis.
Für den nächsten Tag mieteten wir wieder einen Roller und fuhren zum „Wat Phra That Doi Suthep“ Tempel, auch bekannt unter dem Namen „Tempel mit der Schlangentreppe“. Die kurvenreiche Strecke machte dem Krissi richtig Spaß und kurz wünschte er sich sein Motorrad zurück 😅
Zum Tempel führte eine Treppe, die auf beiden Seiten ein Geländer bestehend aus je einer Schlange mit 4 Köpfen hatte – daher der Name Schlangentreppe. Oben schmückten viele bunte Bäume das Gelände und es gab eine kleine Aussichtsplattform. In der Mitte stand ein riesiger goldener Chedi (ein Spitzer Turm) und überall zierten bunte Gemälde die Wände. Nachdem wir uns alles angesehen hatten, fuhren wir zurück.
Unterwegs wollten wir noch einen Wasserfall besuchen. Da aufgrund der Hitze das Wasser knapp war, wir aber Eintritt bezahlen sollten, haben wir darauf verzichtet und fuhren stattdessen zu einem kleinen Handwerksdorf.
Unterwegs war die Temperatur so hoch, dass sich der Fahrtwind anfühlte, als würde man mit einem Föhn heiße Luft direkt in das Gesicht blasen. Dort angekommen, mussten wir leider feststellen, dass im Dorf fast alles geschlossen hatte. Lediglich die Schirmfabrik hatte geöffnet, und nach einem kurzen Rundgang fuhren wir wieder zurück in das Hotel. Den Abend nutzten wir zum Packen unserer Taschen, denn am nächsten Morgen ging es für uns endlich in die Hauptstadt – nach Bangkok.




































