Ang Thong Nationalpark

In unserem Hotel auf Koh Tao gab man uns den Tipp, den Nationalpark Ang Thong Nahe der Insel Samui zu besuchen. Da wir von dort sowieso zurück aufs Festland mussten, checkten wir, ob unser zuletzt gebuchtes Haus am Strand verfügbar wäre. Zu unserer Freude war es noch frei und wir fuhren zurück. Dafür nahmen wir folglich wieder die Fähre. Diese Fahrt stellte sich als die schlimmste Fährfahrt unserer bisherigen Reise heraus. Die Fähre war ein Katamaran, der durch die hohen Wellen raste, welche das Schiff ordentlich zum Schwanken und Hüpfen brachte. Die Mitarbeiter an Bord verteilten allen Passagieren Kotztüten, aber wir haben uns sehr bemüht sie nicht verwenden zu müssen. Nach zweieinhalb Stunden hatten wir endlich wieder festen Boden unter den Füßen. 
Den ersten Tag zurück auf Koh Samui, nutzten wir wieder einmal für Alltägliches. Am zweiten Tag sollte dann die gebuchte Tour zum Natonalpark starten. Nach einem am Hafen durch die Agentur bereitgestellten kleinem Frühstücksbuffet und Vorstellung unserer Guides, ging die Fahrt mit ca. 20 weiteren Leuten los. 
Der erste Stopp war bei einem Schnorchelspot. Hier war das Wasser ziemlich verdreckt und der Untergrund des Meeres nichts Besonderes. Somit stiegen wir nach kürzester Zeit wieder auf das Boot und warteten auf die Weiterfahrt. Nachdem wieder alle auf dem Boot waren, starteten die Motoren und wir fuhren weiter Richtung Nationalpark. Der Weg führte uns durch das Labyrinth der vielen kleinen Inseln des Nationalparks. Felswände ragten links und rechts von uns empor. Wir stoppten an einem Strand, wo die Agentur Kanus zur Weiterfahrt bereithielt. Für uns war es das erste Mal in einem Kanu. Es hat richtig Spaß gemacht. Wir erkundeten die Bucht, fuhren unter einem Felsen hindurch und haben eine kleine Höhle entdeckt. Nach dem fröhlichen Paddeln machten wir noch ein kurzes Fotoshooting am Strand und anschließend rasten wir mit dem Speed Boot weiter Richtung „Blue Lagoon“. Die Blaue Lagune ist ein Salzwassersee im Inselinneren auf einer der 40 Inseln des Nationalparks. Um einen Blick auf den See werfen zu können, mussten wir etliche Treppen nach oben steigen. Oben angekommen war die Aussicht ganz schön, doch wir freuten uns schon sehr auf das Mittagessen. Hungrig stiegen wir die Treppen wieder hinab und warteten auf die Weiterfahrt. 
Letzte Station war die größte Insel des Nationalparks, wo uns auch endlich ein kleines Buffet erwartete. Nach dem Essen kletterten wir auf einen weiteren Aussichtspunkt in ca. 500 Metern Höhe. Wir kämpften uns die unregelmäßigen Treppenstufen hinauf und waren froh als wir oben ankamen. Für diese Aussicht hat sich die Anstrengung und das Schwitzen aber deutlich gelohnt. Von hier aus hat man eine tollen Rundumblick auf die vielen Inseln des Nationalparks. Nachdem wir uns ein wenig ausgeruht hatten, stiegen wir wieder hinab und zur Abkühlung sprangen wir ins Meer. 
Dies war, wie erwähnt, der letzte Stopp der Tour und wir kehrten wieder zum Hafen zurück. 
Am nächsten Morgen nahmen wir vorerst zum letzten Mal die Fähre, um zurück ans Festland zu gelangen. 

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