Nach knapp zwei Wochen auf Phuket, war unser nächstes Ziel die Insel Koh Samui. Ein vorher gebuchter Shuttle brachte uns in drei Stunden zum Hafen nach Donsak, wo die Fähre nach Koh Samui startet. Um 08:00 Uhr morgens wurden wir von unserem Hotel abgeholt und verließen Patong. Weit kamen wir leider nicht, denn bei einer Ampel machte der Fahrer eine Vollbremsung und „boom“ krachte das folgende Auto uns hinten drauf. Gott sei Dank ist niemandem etwas passiert, doch leider war unser Bus nicht mehr fahrbereit. Infolge dessen, hieß es aussteigen und warten. Wir machten es uns auf dem Gehsteig bequem und beobachteten unseren Fahrer, der versuchte mit einer Schnur den Reservereifen, der sich durch den Aufprall gelöst hatte, wieder hochzubinden, da er die Weiterfahrt behinderte.
Uns kam der Gedanke, dass wir eventuell die Fähre nicht mehr erreichen würden und gleichzeitig fragten wir uns, warum die Agentur nicht einfach einen anderen Bus für uns schickt. Nach ca. einer Stunde kam dann doch ein anderer Van, der uns weiter brachte. Der Rest der Autofahrt verlief ohne Probleme und wir kamen trotz allem rechtzeitig am Hafen an. Es blieb uns sogar noch eine Stunde Zeit bis die Fähre ablegte, welche wir nutzten um eine Kleinigkeit zu Essen. Um 14:00 Uhr war es dann soweit und es hieß „Leinen los“. Wir verließen das Festland und nach fast zwei Stunden ruhiger Überfahrt, legten wir in Koh Samui an. Wir schnappten uns das erstbeste Taxi und fuhren zu unserer Unterkunft. Dort angekommen erfuhren wir, dass unser Haus erst ab dem vierten gebuchten Tag verfügbar ist und wir somit die ersten Nächte in einem anderen Bungalow übernachten mussten. Ein wenig enttäuscht brachten wir unser Gepäck in das Holzhaus und gingen direkt zum Meer, welches nur 10 Meter entfernt war. Am dritten Tag konnten wir in dann umziehen und erfreuten uns endlich über den Meerblick direkt von der Terrasse aus. Die ersten Tage nutzten wir für alltägliche Dinge wie Wäsche waschen und einkaufen, um mal wieder selbst kochen zu können. Außerdem verbrachten wir viel Zeit am Strand.
Tschüss Festland










