Eine weitere Attraktion unseres Aufenthaltes auf Phuket, war ein Ausflug mit einem Speedboot (stolze 750 PS) inklusive einer Schnorcheltour. An diesem Tag wurden wir mal wieder morgens von unserem Hotel abgeholt und zum Pier gebracht. Dort angekommen, hatten die Veranstalter bereits ein Frühstück vorbereitet und unser Tourguide „Joker“ wurde uns vorgestellt. Nach der Stärkung ging es endlich los. Wir nahmen zur Sicherheit eine Reisetablette, bevor wir aufs Boot gingen.
Unser erster Halt war „Bamboo Island“, eine kleine Insel, welche für das schöne vorgelagerte Riff bekannt ist. Nachdem das Boot angelegt hatte, nahmen wir unsere Taucherbrillen und stürzten uns ins Meer. Wir waren sofort von der Unterwasserwelt begeistert. Das Riff ist sehr belebt und wir konnten viele verschiedene Fische und bunte Korallen entdecken. Ganz besonders freuten wir uns über eine Muräne, die sich ihren Weg durch das Riff bahnte. Nach etwa einer Stunde Schnorcheln und tollen Unterwasserraufnahmen, steuerten wir weiter auf die Phi Phi Inseln zu. Es gibt zwei Phi Phi Inseln „Phi Phi Don“ und „Phi Phi Leh“. Phi Phi Don ist die größere der beiden. Hier findet man Restaurants, Hotels und Einkaufsmöglichkeiten. Phi Phi Leh hingegen ist die kleinere Insel, welche lediglich als Ausflugsziel dient.
Den ersten Stopp machten wir am „Monkey Beach“ auf Phi Phi Don. Wie der Name schon ahnen läßt, sollten hier eigentlich Affen leben. Leider konnten wir keine entdecken, wofür uns aber die traumhafte Kulisse entschädigte. Nach ein paar Erinnerungsfotos, ging es wieder zurück aufs Boot. Beim nächsten Stopp gab es ein Mittagsbuffet. Man konnte zwischen Spaghetti und thailändischem Essen wählen. Als Dessert gönnten wir uns noch ein Eis bevor unser Guide sein “Joker-Team“ (wie er uns immer nannte) zusammen trommelte und wir die Fahrt fortsetzten.
Auf dem Weg Richtung Phi Phi Leh passierten wir eine hohe Felswand. Hier verlangsamte sich das Boot, um uns auf die sogenannte „Wikinger Höhle“ aufmerksam zu machen. Dies ist eine Brutstätte für seltene Vögel, die auch von Menschen bewohnt wird. Die Nester dieser Vögel sind nämlich in Thailand eine Delikatesse und werden für viel Geld gehandelt. Deswegen werden sie von den Bewohnern der Höhle vor Plünderung geschützt. Man verkocht die Nester zu einer Suppe und unserem Guide zufolge, glaubt man, dass sie den Körper jung und schön halten.
Die Motoren wurden wieder gestartet und weiter ging es zu einer atemberaubenden Lagune, die nur bei Flut besucht werden kann. Das Wasser war türkisfarben und durch den deutlich höheren Salzgehalt, konnte man sich einfach aufs Wasser legen und treiben lassen. Nach etlichen Sprüngen vom Boot und einer Runde mit dem Stand up Paddleboard ging es erneut weiter.
Als letzte Station unserer Tour besuchten wir die berühmte „Maya Bay“ oder auch „Shark Bay“ genannt. In dieser Bucht wurde der bekannte Film „The Beach“ mit Leonardo DiCaprio gedreht (wir hatten bis dahin von diesem Film noch nie gehört 😅).
Hier durfte seit Jahren kein Boot mehr anlegen, um die einst überlaufene Bucht vor den Touristen zu schützen und den dort lebenden Haien wieder Raum zu geben. Hier hatten wir Glück, denn erst seit Jänner diesen Jahres ist der Besuch der Bucht wieder erlaubt. Mit Vollgas ging es um 16:30 Uhr zurück an den Pier und wir wurden wieder zu unserem Hotel gebracht.
Fazit des Tages: Das Riff bei Bamboo Island war eines der schönsten und lebendigsten Riffe die wir bis jetzt gesehen haben.
Von Insel zu Insel






















