Vom kalten Monteverde aus, ging es endlich weiter ans Meer. Eine erneut sehr kurvenreiche Strecke führte uns über Punta Arena nach Manuel Antonio. Anfangs war der Bus fast leer aber nach einer Stunde Fahrt mussten die Leute schon stehen. In Punta Arena angekommen, schnallten wir uns unsere Taschen auf den Rücken und gingen ein paar Querstraßen weiter, um in den nächsten Bus zu steigen. Von hier aus ging es zu unserem Ziel nach Quepos, ein kleiner Ort in Manuel Antonio. Da die Busse hier keine Klimaanlage haben und unser Reisetag natürlich der heißeste Tag der Woche sein musste, wurde unsere Laune zunehmend schlechter. Nach über acht Stunden konnten wir uns endlich in dem Pool unseres Hotels abkühlen.
Um den anstrengenden Reisetag zu verdauen verbrachten wir den ersten Tag am Strand. Das Baden in der Sonne, wie das Spielen in den hohen Wellen und das schlürfen einer frischen Kokosnuss entschädigten alles. Nachmittags zogen ein paar Wolken auf und wir machten uns auf den Weg zurück zur Unterkunft. Den Abend verbrachten wir mit Cocktails und Bier gemütlich auf unserer Terrasse.
Um 9:00 Uhr am nächsten Morgen kamen wir im Nationalpark Manuel Antonio an. Die Tickets muss man im Vorhinein online buchen und kosteten 17,50 € pro Person. Beim Eingang konnten wir direkt den ersten frechen Affen beobachten, der einer Verkäuferin das Frühstück vom Teller klaute. Weiter ging die Show mit einer Bande Affen, welche einen Mülleimer umwarfen um sich diverse Essensreste heraus zu holen. Kein Wunder, dass es verboten ist Lebensmittel mit in den Park zu nehmen. Im Park bat uns ein netter Guide eine Tour zu einem günstigen Preis an. Mit seinem Fernrohr machte er es uns möglich, dass wir viele Tiere aus nächster Nähe beobachten konnten. Wir sahen Faultiere, eine Krabbe, Affen und sogar eine Schlange. Außerdem erzählte er uns ein paar Fakten über den Park und Costa Rica. Am Ende der geführten Tour wanderten wir zu einem Aussichtspunkt und anschließend zum Strand. Am Strand mussten wir immer ein Auge auf unsere Taschen werfen, denn auch hier waren neugierige Affen unterwegs.
Das Wetter war herrlich und das Meer toll zum Baden (keine hohen Wellen). Später schauten wir uns noch einen zweiten Strand auf der anderen Seite der Bucht an. Dieser war genauso schön, jedoch mit höheren Wellen. Leider zogen am Nachmittag erneut Wolken auf, also packten wir unser Zeug zusammen und machten uns auf den Weg zurück zum Bus. Auf der Fahrt kamen wir in einen tropischen Regen. Es hat geschüttet wie aus Eimern. Auf den Straßen hatten sich rasch kleine Bäche gebildet und als die Bustür aufging standen wir direkt im Wasser. Krissi sprang aus dem Bus, zog sofort seine Schuhe aus und lief in Socken hoch zur Unterkunft. Hätte ich wohl auch machen sollen, denn meine Schuhe brauchten Tage um wieder trocken zu werden 😅. Da wir eh schon klatschschnass waren, sprang Krissi direkt in den Pool 😅
Es regnete den ganzen Abend und wir beschäftigten uns mit kochen und tauschten Reisetipps mit Sahar und Laurent aus.
Den letzten Tag in Manuel Antonio verbrachten wir am Pool und grillten. Am Nachmittag konnten wir zwei wunderschöne Aras im Mandelbaum beobachten. Zum Abendessen bestellten wir Pizza und natürlich mussten wir auch wieder packen 😅
Ihr habt sicher den Eindruck, dass unsere Reise nur aus Essen, packen und Bus fahren besteht – ist die meiste Zeit auch so 😅
Aber wie ihr seht unternehmen wir auch einiges. Apropos Busfahren – die nächste zehn Stunden Fahrt wartete schon auf uns. 🙄
Endlich Meer – Manuel Antonio






























