Nach der Vulkanwanderung blieben wir noch eine Nacht zur Erholung in Antigua. Danach ging es für eine weitere Nacht nach Guatemala-City in die Nähe vom Flughafen, denn von dort flogen wir nach Costa Rica. ✈️
Die ersten Tage in Costa Rica haben wir in der Hauptstadt San José verbracht. Die Zeit dort nutzten wir hauptsächlich zum Planen, chillen und Krissis Geburtstag zu feiern.
Außerdem überlegten wir uns für die Zeit in Costa Rica einen Mietwagen zu nehmen. Nachdem hier aber momentan Hauptsaison ist, war uns dieser viel zu teuer (ca. 100 USD pro Tag) und wir entschieden uns ein weiteres Mal mit dem Bus zu reisen.
Nach 5 Tagen in San José ging es dann endlich weiter nach La Fortuna. Ein kleiner Ort am Fuße des Vulkanes Arenal. Auf dem Weg dorthin, lernten wir ein Pärchen aus Belgien kennen, welches uns auf Anhieb sympathisch war, und wir somit entschieden, die Zeit in La Fortuna gemeinsam zu verbringen.
Wir mieteten uns Motorroller um mobil zu sein und diverse Ausflüge zu machen. Der Nationalpark „Arenal 1968“ war unser erstes gemeinsames Ziel. Der Wanderweg durch den Park verlief am Fuße des Vulkanes und wir konnten das erste Mal Affen (Klammeraffen) in freier Wildbahn sehen 😍. Auch trafen wir auf der Straße einen neugierigen Nasenbären welcher gemütlich nach Futter suchte. Am Nachmittag begann es leider zu regnen, also beschlossen wir in den Hot Springs River zu gehen. Dies ist
ein Fluss aus warmem bis heißem Thermalwasser. Diese Badewanne der Natur ist einfach herrlich bei diesem Wetter.
Am zweiten Tag ging es in einen weiteren Nationalpark. Während der Wanderung konnten wir leider keine neuen Tiere sehen. Einzig allein eine Gruppe von Nasenbären, die wir beim Hotel beim Eingang des Parks trafen, konnten uns den Tag versüßen. Zur Abkühlung nach der anstrengenden Wanderung fuhren wir zu einem Fluss welcher für Touristen als auch für Einheimische ein bekannter Badehotspot ist. Die Männer sprangen von den Felsen hinein ins kühle Nass. Am Weg dorthin kauften wir ein paar Bier und hatten einen gemütlichen Ausklang des Tages am Ufer des Flusses.
Am dritten Tag wollten wir mit dem Roller zu einem See fahren um ebenfalls wieder schwimmen zu gehen, konnten aber leider keinen Seezugang finden. Diesmal begegneten wir auf der Straße einer ganzen Nasenbärfamilie. 😍
Auf der gesamten Fahrt zum See hatte Conny Angst, dass unser Tank vom Motorroller nicht reicht. Das Problem war, dass wir weder eine Kilometeranzeige, noch eine Tankanzeige hatten und wir somit die versprochenen 100km pro Tankfüllung nicht abschätzen konnten. Krissi jedoch machte sich keine Sorgen und fuhr munter drauf los. Nach dem geplatzten baden im See sind wir noch Mittagessen in einem Restaurant gewesen. Je länger wir fuhren desto größer wurde Connys Angst. Tja, so kam es dann auch. Krissi wollte ja nicht hören… 3 km vor der Stadt ging der Motor aus 😅, also hieß es schieben. Glücklicherweise nur ein paar Meter, denn dann ging der Weg bergab. Nach ca. 1 km entdeckten wir beim Vorbeirasen mit Mopsgeschwindigkeit einen Quadverleih. Wir blieben also stehen und fragten nach, ob sie eventuell ein wenig Sprit für uns hätten. Wir hatten Glück und konnten mit einem Kanister ein paar hundert Milliliter in unseren Roller tanken. Es war genug, um zurück in die Stadt zu fahren und den Roller beim Verleih zurückzugeben. Nach 3 Tagen stand wieder Packen an, denn es ging weiter.
Erste Schritte in Costa Rica











































