Nachdem wir in Playa del Carmen noch ein paar Tage anhängen mussten um Conny‘s Knöchel zu schonen, ging es erst gestern weiter nach Tulum. Aber fangen wir von vorne an… In den Tag gestartet sind wir mit dem traditionellen “Pan de muerto“ (Totenbrot) zum Frühstück. Nach dem Frühstück haben wir uns den Kopf zerbrochen wie es jetzt weiter gehen soll. Conny’s Knöchel ist immer noch leicht geschwollen, grünblau und teilweise schmerzhaft beim gehen. Im Krankenhaus haben wir die Empfehlung bekommen, wenn es nach einer Woche nicht besser ist wieder zu kommen.
Es war ca. 10 Uhr die Taschen waren noch nicht gepackt und um spätestens 12 Uhr mussten wir aus dem Zimmer raus. Tja, und da standen wir nun vor der Entscheidung mit all unserem Gepäck ins Krankenhaus zu fahren oder dem Fuß noch Zeit zu geben. Nach ein paar Telefonaten mit „zu Hause“ und Rücksprache mit einem Orthopäden (Danke Klaus) haben wir uns entschieden nicht ins Krankenhaus zu fahren sondern noch abzuwarten.
Also ging es per „Collectivo“ nach Tulum. Um zu den Collectivos zu gelangen brauchten wir ein Taxi. Ein paar Querstraßen von der Fußgängerzone entfernt sind die Taxis günstiger, wurde uns gesagt. Also gingen wir dort hin und winkten uns ein Taxi herbei. Als wir nach dem Preis fragten bekamen wir als Antwort: „150 Pesos“ (6,40 €) für eine Strecke von 10 Minuten. Das Angebot haben wie dankend abgelehnt und gingen weiter, sofort darauf wurden wir von einem anderen Taxi angehupt – hier mussten wir nur 50 Pesos (2,14 €) bezahlen. Es ist gut in den Unterkünften zu fragen wie viel ein Taxi kosten sollte, um sich nicht über den Tisch ziehen zu lassen. Collectivos sind Vans für ca. 15 Personen, die wie Shuttlebusse in nächstgelegene Städte fahren. In größeren Städten gibt es dafür Haltestellen man kann sich aber auch einfach an die Straße stellen, freundlich winken und schon wird man mitgenommen (sogar auf der Autobahn). Sie sind auch bei den Einheimischen sehr beliebt und wirklich günstig. Die Fahrt nach Tulum (ca. eine stunde Fahrt) hat uns 50 Pesos (2,14 €) pro Person gekostet. Untergekommen sind wir in der Unterkunft “The Free Hostel“ – vielleicht finden wir hier ja andere Backpacker und können Ideen austauschen. Bei mehreren Pools und einer gemütlichen Bar werden wir es uns gut gehen lassen und hoffen, dass wir bald ein paar Ausflüge machen können.
Weiterreise nach Tulum









